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Musiksalon „LIED & KUNST – musikalische Expeditionen”

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  • Rubrik Konzert
  • Tschaikowsky-Saal, Tschaikowskyplatz 2, 20355 Hamburg
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Donnerstag, 12. Dezember 2019, 19:30, im Tschaikowsky-Saal: Musiksalon „LIED & KUNST - musikalische Expeditionen". „Keine Trommel trommelt von selbst, keine Glocke läutet von allein.“ Julia Sukmanova (Sopran) Elena Sukmanova (Klavier), Dr. Niels Graf von Waldersee (Wort & Bild)

Zum dritten Mal in Folge ist der Musiksalon „Lied & Kunst“ zu Gast im Tschaikowsky-Saal. An diesem Abend wird Leibeigenschaft in Russland und Norddeutschland das Thema sein. Schon immer gab und gibt es Versklavungen in der Menschheitsgeschichte. Aus dem Jahr 1346 stammt das wohl erste Dokument über ein verkauftes Dorf in Norddeutschland, die Menschen in den Erwerb miteinschließt. Es wäre so der offizielle Beginn der dort urkundlich belegten Leibeigenschaft: Bauern und Dorfbewohner gehörten dem Gutsherrn. Für den Gutsherrn gab es dadurch Vorteile aber auch Verpflichtungen, denen nachgekommen werden musste. Auch in Russland gab es diese Art der Herrschaft, und in der Wissenschaft wie in der Literatur sind Quellen erhalten, die davon berichten. Bis hin zur Abschaffung dauerte es lange, aber weiterhin gab es Menschenhandel, der von deutscher Hand bis nach Afrika und Amerika reichte. Schriftsteller wie Lev Tolstoi, Ivan Turgenew oder Matthias Claudius, Komponisten wie Hugo Wolf, Johannes Brahms, C. M. von Weber, Modest Mussorgsky und Alexander Dargomyschski haben sich mit diesen Themen auseinandergesetzt, wobei sie selber über die diesbezüglich schmerzlichen Erfahrungen verfügten.
Weitere Informationen unter tschaikowsky-saal.de/donnerstag-12-dezember-2019-19-30/
veröffentlicht am 29.11.2019